Stiftung Mercator

Verbundprojekt Gesellschaftlicher Wandel und Zukunft des Alterns

Foto: Michael Kempf/Fotolia

Deutschland altert – und das Ruhrgebiet besonders. Alterungs- und Schrumpfungsprozesse schreiten hier schneller voran als in anderen Regionen. Das Ruhrgebiet hat deshalb die Chance, sich zum „demografischen Laboratorium“ für die Bundesrepublik zu entwickeln. Wenn es gelingt, den Wandel produktiv zu bewältigen, könnte die Region zu einem Modell der Generationensolidarität werden, das auch für andere Regionen wegweisend ist. Die regionalen Akteure müssen deshalb die demografische Herausforderung offensiv angehen und frühzeitig Lösungen erarbeiten und erproben. Vor dieser Aufgabe steht auch die Wissenschaft: Sie muss Konzepte und Innovationen entwickeln, die Lebensqualität und Wettbewerbsfähigkeit in alternden Gesellschaften in den Mittelpunkt stellen. 

Aufbau und Organisation

Diesem Ziel hat sich auch der neu gegründete Wissenschaftsverbund „Gesellschaftlicher Wandel und Zukunft des Alterns“ verschrieben. Der Wissenschaftsverbund soll tragfähige, zukunftsgerichtete Lösungen für soziale und wirtschaftliche Problemstellungen liefern, wobei sich die Aktivitäten insbesondere auf das Ruhrgebiet als Modellregion konzentrieren. Der Verbund bündelt die wissenschaftlichen Aktivitäten im Ruhrgebiet unter einer problembezogenen und disziplinübergreifenden Perspektive und verankert das Thema Demografie stärker in der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses, indem er zielgruppenspezifische Bildungsangebote und Forschungsstrategien entwickelt. Leitende Prinzipien für die Arbeit des Verbundes sind Interdisziplinarität und Praxisbezug.

Projektpartner:
Ruhr-Universität Bochum
Technische Universität Dortmund
Laufzeit: 2007-2008
Bewilligte Summe: 365.000 Euro
Website: www.rub.de/zuda