Mercator Bildungsdiskurs

Die Veranstaltungsreihe Mercator Bildungsdiskurs bringt hochkarätige Gäste sowie intellektuell und kulturell interessierte Menschen zusammen, um das Thema Bildung aus dem Blickwinkel anverwandter Disziplinen und Perspektiven gemeinsam zu diskutieren.
Aufbau und Organisation
Der Bildungsdiskurs beleuchtet verschiedene Aspekte des Themenbereichs Bildung interdisziplinär und kritisch aus unterschiedlichen Perspektiven, sowohl im Gespräch zwischen dem Moderator und den Podiumsgästen, als auch in einer offenen Diskussionsrunde mit dem Plenum.
Beim siebten Mercator Bildungsdiskurs am 30. Mai 2011 votierte der europaweit tätige Familientherapeut Jesper Juul für "pädagische Abrüstung". Er machte deutlich, warum weniger Erziehung mehr ist; und wie bedeutsam es für erfolgreiche Lernprozesse ist, dass authentische Persönlichkeiten gleichwertig in Beziehung treten – auch im System Schule. Im Zentrum des sechsten Mercator Bildungsdiskurses im März 2011 stand die „Schule der Zukunft“; es diskutierten Andreas Schleicher von der OECD und Magret Rasfeld, Schulleiterin einer innovativen Gemeinschaftsschule in Berlin Mitte. Im Dezember 2010 erläuterte Professor Dr. Eckhard Klieme die Ergebnisse der PISA-Studie 2009. Zum Auftakt der Reihe im Oktober 2009 sprach Prof. Dr. Peter Sloterdijk über die „Rehabilitierung des Übens“. Im Dezember 2009 wurde die Gesprächsreihe mit dem deutschen Neurobiologen und Hirnforscher Prof. Dr. Dr. Gerald Hüther fortgesetzt. Im März 2010 widmete sich der Bildungsdiskurs dem Thema „Eine Wurzelbehandlung der Langeweile“ mit der bildenden Künstlerin Diemut Schilling und Ulrike Kegler, Leiterin der staatlichen Montessori-Gemeinschaftsschule in Potsdam. Beim vierten Mercator Bildungsdiskurs im August 2010 diskutierten die Soziologin Prof. Dr. Jutta Allmendinger und Gisela Schultebraucks-Burgkart, Leiterin der Grundschule Kleine Kielstraße in Dortmund, das Thema „Der Bildungsarmut begegnen: Heterogenität als Chance."
Videos der Reihe "Drei Fragen an" stellen Ihnen die Gäste des Mercator Bildunsdiskurses in kurzen Interviews vor. Sie finden sie in unserer Mediathek.
Ziele
Mit dem Mercator Bildungsdiskurs möchte die Stiftung Mercator einer breiten Fachöffentlichkeit sowie intellektuell und kulturell interessierten Menschen aus Essen und dem Ruhrgebiet eine Plattform des Austauschs bieten und das Thema Bildung unter Einbezug anverwandter Disziplinen und Perspektiven besetzen.
