Strategie
Die Stiftung Mercator hat sich 2008 strategisch neu aufgestellt. Unsere Strategie „Mercator 2013 – Ideen beflügeln, Ziele erreichen“ antwortet vor allem auf folgende Fragen:
Wohin wollen wir?
Wie wollen wir arbeiten, um dahin zu gelangen?
Auf welchen Feldern wollen wir etwas erreichen?
Wohin wollen wir?
Wir wollen eine Stiftung sein, die sich in von ihr definierten Feldern aus eigener Kompetenz heraus Ziele setzt und diese auf durchaus unterschiedlichen Wegen erreicht. Im Fokus stehen dabei Felder, in denen wir als private Stiftung mit unseren spezifischen Stärken und Ressourcen Wirkung erzielen können. Unserer Ansicht nach sind Stiftungen insbesondere dort erfolgreich, wo sie langfristige Ziele sozialen Wandels verfolgen und selbst als gesellschaftspolitische Akteure auftreten. Das erfordert über ein finanzielles Engagement hinaus auch den Einsatz unserer Netzwerke, unseres Wissens und unserer Reputation. Unsere Tätigkeit wollen wir immer auch als langfristige Investition in gesellschaftliche Reformprozesse verstanden wissen.
Wie wollen wir arbeiten, um dahin zu gelangen?
Wir wollen klar definierte reformerische Ziele verfolgen und erreichen und kombinieren dabei gesellschaftspolitische Themenanwaltschaft („Advocacy“) mit praktischer Arbeit. Die Stiftung Mercator wird dabei öffentlich nur dort Stellung beziehen, wo sie sich eigene Kompetenz erarbeitet hat. Um unsere Ziele zu erreichen, sind zudem Transparenz und Kommunikation unerlässlich.
Eine unternehmerische, professionelle und internationale Haltung bestimmt dabei unsere Arbeit. Das bedeutet für uns, unternehmerische Lösungen für gesellschaftspolitische Herausforderungen zu initiieren und zu fördern, nachhaltige organisatorische Strukturen aufzubauen („Capacity Building“) und uns an internationalen Benchmarks zu orientieren. Unsere Stiftung kann als private Institution methodisch neue Wege ausprobieren und auch Risiken bei der Förderung gemeinnütziger Ideen eingehen.
Auf welchen Feldern wollen wir etwas erreichen?
Unsere Struktur bilden die drei Kompetenzzentren: Wissenschaft, Bildung und Internationale Verständigung. Unser inhaltliches Profil wird jedoch darüber hinaus durch drei zentrale Themen bestimmt. Übergreifend über die drei Kompetenzzentren haben wir folgende Themencluster definiert: Integration – verstanden als Lernen und Leben unter den Bedingungen von Vielfalt –, Klimawandel und Kulturelle Bildung.
Hier finden Sie mehr zu den Kompetenzzentren und Themenclustern sowie unseren Zielen in diesen Bereichen.
Das Ruhrgebiet als Region weit fortgeschrittener gesellschaftlicher Veränderungsprozesse ist unser „Laboratorium“, in dem wir Neues für die Zukunft erproben wollen.

