Stiftung Mercator

Gründung und Entwicklung

Die Stifterfamilie Schmidt hat die Stiftung Mercator GmbH, Essen, und die Stiftung Mercator Schweiz, Zürich, gegründet und mit erheblichen Mitteln aus ihrem Vermögen ausgestattet.

Die Stiftung Mercator GmbH wurde 1996 in das Handelsregister eingetragen und nahm in den folgenden Jahren ihre Arbeit auf. Ihr Sitz befand sich zunächst in der Rellinghauser Straße 18 in Essen, ab dem Jahr 2000 in der Huyssenallee 44. Seit 2008 ist die Stiftung dabei, planvoll zu wachsen; ihr Budget konnte erheblich vergrößert und das Team um neue Mitarbeiter erweitert werden. Im Oktober 2008 ist sie außerdem in neue Räume in der Huyssenallee 46 umgezogen.

Seit 1. März 2008 ist Dr. Bernhard Lorentz Geschäftsführer der Stiftung Mercator.

Frühere Geschäftsführer der Stiftung waren Volker Claus, Dr. Josef Dierdorf, Annabel von Klenck, Robert Faulstich und Bernhard von Spiczak.

Name

Die Stiftung ist nach dem bedeutenden Duisburger Kartographen und Kosmographen Gerhard Mercator benannt. Sein Name steht für die Verbindung von globalem Denken, wissenschaftlicher Präzision und unternehmerischem Handeln. Sein Leben zeigt außerdem die Bedeutung von interkultureller und interreligiöser Toleranz – Werte, für die auch die Stiftung Mercator eintritt. 

Die Stifterfamilie

Seit drei Generationen hat die Familie Schmidt vom Duisburger Firmensitz aus Groß- und Einzelhandel betrieben. Ursprung dieser Aktivitäten war im Jahr 1906 das Kaufhaus C. W. Jung. Es folgte 1923 die Aufnahme des Großhandels mit Gründung der Firma Karl Schmidt OHG. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Spar-Zentrale Ruhrgebiet, die P+Q SB-Warenhausgesellschaft, die E+W Schmidt GmbH sowie die Mercator GmbH gegründet. Wilhelm und Ernst Schmidt, die zweite Generation der erfolgreichen Kaufmannsfamilie, gründeten 1963 den ersten Metro-SB-Großmarkt in Essen. Im Jahre 1964 schlossen sie sich mit den Unternehmern Beisheim und Schell, die die Eröffnung eines SB-Großmarktes im benachbarten Mülheim-Ruhr planten, zu einer gemeinsamen Firma zusammen; im Zuge der Realisierung des dritten Großmarktes in Berlin trat die Duisburger Handelsfirma Haniel als Finanzpartner hinzu und ermöglichte die weitere schnelle Expansion der Gruppe, der der Partner Schell nun nicht mehr angehörte. Aus der Fusion der Handelsunternehmen entstand 1996 die Metro Group, zu deren Hauptanteilseignern die Familie Schmidt neben Haniel und Beisheim gehört.

 

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